Heute war der Habicht bei uns zu "Besuch", und zum ersten Mal (aus seiner Sicht) erfolgreich. Seidenhahn Julius, der sich immer als recht kampflustig erwiesen hat, ist ihm zum Opfer gefallen. Es muss eine heftige Auseinandersetzung gewesen sein, den Federn am Boden nach zu schliessen zog es sich über gut drei Meter Distanz hin. Ich glaube, Julius hat seine Hennen ganz tapfer verteidigt.
Jetzt haben wir ein paar bunte Bänder mehr über den Auslauf gespannt. Es ist ein ziemlich grosser Auslauf, deshalb wäre ein Netz kaum möglich. Und die Hühnerschar wird intensiver überwacht, auch per Babyphone möchte ich morgen versuchen (das Gegacker war sicher auch im Stall sehr laut zu hören!), denn der erfolgreiche Habicht wird ganz bestimmt zurückkehren.
PS: Nichts gegen den Habicht, eine einheimische und durchaus noch seltene Tierart. Bei der frostigen Kälte wird er ziemlich Hunger haben. Wir können ihn höchstens vergraulen, die Hühner bestmöglich schützen und hoffen, dass ihm die ausgewachsenen Barthähne besser gewachsen sind!
Ich wünsche Euch einen guten Start ins Jahr!
Mit besten Grüssen,
Esther
Hallo Leute,
vorgestern muss ich wohl auch einen Habicht gestört haben.
Den einen kurzen Ruf mit einem scharfen, "gik" ertönte.
Auch unsere Hühner haben nur noch Auslauf mit Bodyguard, vorläufig. Und das mit gutem Grund. Gestern morgen hörte ich ein aufgebrachtes Gekreisch - diesmal nicht von den Hühnern, sondern von den Krähen. Bin sofort schauen gegangen. Dabei hatte ich den Habicht gestört, der schon eine Krähe am Boden hielt. Die nachfolgende Jagd konnte ich fotografieren. Wem's nicht zu brutal ist, die Bilder habe ich auf meine Webseite gestellt (
www.nature-themes.ch
, unter "Vögel").. Aus grosser Entfernung zwar, aber es ist natürlich trotzdem ein "Drama der Natur"..